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Montag, 5. Februar 2018

Bioethanol als Alternative zum Erdöl

Man nennt es auch nur Ethanol und es wird aus Biomasse hergestellt. Es wird als Biokraftstoff verwendet. Eine andere Bezeichnung ist auch Cellulose Ethanol. Es gibt verschiedene Wege es zu nutzen. Ethanol kann man als Beimischung für Kraftstoffe nehmen oder als reines Ethanol oder auch mit anderen Alkoholen zusammen als Biokraftstoff nutzen. In den 70er Jahren gab es den so genannten Ölschock und so waren dann die Biokraftstoffe als Alternative wieder hervorgeholt worden. Das Bioethanol wurde wieder beliebt als Ersatz für Öl. 

Das Ethanol kann man für Benziner und Diesel nutzen. https://de.wikipedia.org/wiki/Bioethanol Um Bioethanol herzustellen nimmt man hauptsächlich Zuckerrüben, Getreide, Stroh oder Holzreste. Dann wird es mit Benzin vermischt. Unter der Bezeichnung E85 versteht man, dass hier in diesem Biokraftstoff 85% Bioethanol enthalten ist. 

Der Grund ist, dass man mit diesem Kraftstoff die Co2 Emissionen im Verbrennungsmotor verringern will. Ein anderer Grund ist, dass man so langsam auf einen alternativen Brennstoff wechseln will um unabhängiger vom Erdöl werden will. Die Schweiz hat sich verpflichtet die Co2 Emissionen zu verringern. Aus diesem Grund haben sie den Biokraftstoff Bioethanol eingeführt. Zur Unterstützung wurde dieser Kraftstoff von der Mineralölsteuer befreit. Man kann also sehen, dass es eine Alternative zum bisherigen Brennstoff sein kann. Es muss momentan noch gefördert werden, da es noch nicht von alleine laufen kann, da die Abnahmemengen noch nicht da sind. Doch die Forschung ist dabei dieses zu ändern und es wird wohl auch bald soweit sein, dass dieser Brennstoff eine gute Alternative ist. Die Umwelt wird es danken.

Montag, 16. Oktober 2017

Schwedens Weg weg von der Erdöl

Wir sind ja alle vom Erdöl abhängig, wie die Dokumentation in Form dieses Blogs ja zeigt. Und doch gibt es Länder, die ganz gezielt und mit viel Einsatz versuchen die Unabhängigkeit vom Erdöl auch mit politischen Mitteln voran  zu treiben. Schweden geht da mit gutem Bespiel voran und zeigt welche Wege und Mittel es geben kann ein ganzes Land frei von Abhängigkeit zu bekommen.

2020

Das Ziel der Schweden ist sehr klar, sie haben sich vorgenommen bis zum Jahr 2020 die Unabhängigkeit vom Erdöl erreicht zu haben. Dieses  Ziel erscheint und Deutschen ehrgeizig bis irrwitzig, schließlich macht man sich ja klar was hierzulande alles vom schwarzen Gold abhängig ist. Und doch schaffen es die Schweden mit alternativen Mitteln alle Annehmlichkeiten zu haben auf die wir hier auch nicht gerne verzichten würden. So muss in Schweden niemand auf Mobilität verzichten oder auf eine warme Stube im Winter.

Mobilität

Schweden ist ein Staat mit sehr vielen Flächen und langen Entfernungen. Dort verbraucht man über die Hälfte des Öls allein für die Autos und ein Ausweichen auf öffentliche Verkehrsmittel ist auf Grund der unzähligen weniger dicht besiedelten Gebiete auch nicht wirklich wirtschaftlich möglich. So mussten sich die Schweden eine Lösung für den Verkehr ausdenken und fanden sie in Form eines alternativen Treibstoffes.

Ethanol

Statt auf konventionelles Benzin verwendet man Ethanol. Dieser Treibstoff funktioniert mit nachwachsenden Rohstoffen und hat auch weitere Vorteile für die Umwelt. Saab besetzt die Hälfte der neu produzierten Fahrzeuge inzwischen mit diesem Treibstoff, so dass man an den 650 sich beteiligten Tankstellen in Schweden ( immerhin ein Viertel ) auf diese Alternative zurück greifen kann.

Auch hier drohen Engpässe

Zum Einen bleibt das Problem bis 2020 alle Fahrzeuge auf den Betrieb mit Ethanol um zu rüsten, zum anderen entsteht dann aber ein ganz anderes Problem. Durch den steigenden Bedarf an Ethanol können sich auch hier starke Engpässe ergeben. Die Folgen sind schlimm und hier drohen dann stark steigende Preise im Ethanol Bereich.

Import

Die Lösung für die aufkommende Knappheit an Ethanol liegt dann in einem Import von Ethanol, was dann wieder andere Probleme aufwirft. So kann es sein, dass man dann Ethanol aus Brasilien importiert oder anderen Schwellenländern bzw. Dritte Welt Ländern. Hier wird dann statt Nahrung Zuckerrohr für die Ethanol Produktion hergestellt. Dies gefährdet dann wieder die Versorgung der Bevölkerung.

Wie man sieht kann man die Problematik der alternativen Treibstoffe gar nicht einfach so betrachten, dass man das Eine durch das Andere ersetzt. Wer den Weg zu dem einen Produkt einschlägt der erzeugt neue Probleme, welche auch gelöst werden müssen und man muss weiter forschen und nachdenken, um wirklich alle Probleme zu lösen, die sich so ergeben.

Quelle

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energieversorgung-wie-schweden-frei-vom-oel-werden-will-a-507887.html
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Montag, 25. September 2017

Alternativer Treibstoff Ethanol

Benzin macht uns mobil. Diese oder ähnliche Fakten könnten bald der Vergangenheit angehören. Schließlich gibt es schon gute Alternativen, welche jedoch noch nicht flächendeckend angewendet werden. Eine dieser alternativen Antriebsformen für Fahrzeuge ist der Treibstoff Ethanol.

Schweden macht es vor

In Schweden verarbeitet man die Reste aus der Holzindustrie zu Treibstoff. Die Nordmänner haben es sich zum Ziel gesetzt bis 2020 frei von Abhängigkeit vom Erdöl zu werden. Die Mobilität ohne Erdöl ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, denn ganze 25 Prozent des schwedischen Erdölbedarfs landen in Autos und Verkehr. Hier hat man schon ein Viertel aller Tankstellen, immerhin 600 an der Zahl so ausgerüstet, dass Ethanol hier getankt werden kann.

Herstellung

Man gewinnt Bioethanol, indem man Enzyme oder Hefepilze für die Vergährung zu Alkohol nutzt. Hierbei werden Pflanzen und Pflanzenteile mit diesem Verfahren vergoren, so dass die in den Pflanzen enthaltene Stärke oder die in den Pflanzen beinhalteten Kohlehydrate zu Alkohol werden. Dieses Verfahren ist gut erforscht und wird auch bereits seit längerer Zeit angewendet. Man strebt dabei an, dass man jene Biomasse für die Herstellung von Ethanol verwendet, die Reste oder Abfall darstellen, denn so hat man zwei Vorteile auf einen Schlag. Sehr günstigen und erdölfreien Kraftstoff und dazu noch die sinnvolle Verwertung ohnehin anfallender Abfälle aus Landwirtschaft oder Forstwirtschaft.

Die Herstellung erfolgt in mehreren Schritten. Zuerst werden die Pflanzen mit Hilfe von Enzymen verkleinert, wenn sie noch Zellulose in größeren Mengen enthalten oder sehr stärkehaltig sind. Im nächsten Schritt werden Hefen und Bakterien hinzu gegeben, um die Masse zu fermentieren. Anschließend folgt die Destillation, die Rektifikation und Kondensation, sowie die Entwässerung des Alkohols und schon kann man aus Mais oder Baumrinde Mobilität gewinnen.

Henry Ford

Eigentlich ist es schon seit Ewigkeiten bekannt, dass dieser Treibstoff einfach einzusetzen ist. Henry Ford betrieb sein Fahrzeug eigentlich mit Ethanol, stellte dies jedoch auf Grund von Druck durch die Industrie dann auf den Betrieb mit fossilen Brennstoffen um. Blickt man darauf zurück stellt man fest, dass dies eigentlich ein schlimmer Fehler war und nur auf Profitstreben hinaus lief.

Probleme bei einem vollständigen Umstieg

Es gibt Menschen die meinen, dass die Probleme einfach gelöst seien, wenn man einen Umstieg auf eine alternative Antreibsform schafft. Doch genau hier lauert eine Falle. Ist man mit der Lösung des einen Problems, der Abhängigkeit vom Erdöl, fertig, so taucht das nächste Problem auf. Die Wirtschaft produziert gar nicht genug Ethanol um das weltweite Nachfrageaufkommen befriedigen zu können. Der Stoff wird ja aus nachwachsenden Rohstoffen produziert, jedoch lauert hier die Gefahr, dass man den Anbau von Lebensmitteln reduziert, um den Bedarf an Treibstoff zu decken. Und natürlich um mehr zu verdienen. Hier wären dann vor allem Länder in der dritten Welt betroffen, die dann in Hunger und Not gestürzt werden. Es müssen also global sinnvolle und logische Lösungen her.

Quellen
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https://www.bdbe.de/bioethanol/verfahren
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/energieversorgung-wie-schweden-frei-vom-oel-werden-will-a-507887.html