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Montag, 27. November 2017

Die Folgen von seismischen Untersuchungen

Viele haben sich sicher schon mal gefragt wie man denn heraus finden kann wo sich die Erölvorkommen oder die Reserven an Erdgas verstecken und wie man den genauen Verlauf der Eröldreserven erkennen kann. Die Erklärung ist einfach, man bedient sich sogenannter seismischer Untersuchungen, Methoden bei denen man gezielt nach Öl suchen kann und das Innere der Erde vermessen kann oder erkennen kann was sich so im Meer befindet.

Häufigkeit von seismischen Messungen

Solche Verfahren werden heute täglich und ständig angewendet. Man verwendet seismische Messungen sowohl an Land, als auch im Wasser, denn es sind übliche Verfahren, um Vorkommen und Vorräte zu ermitteln und zu klassifizieren. Die Verwendung in Deutschland wird ebenfalls auf täglicher Basis vorgenommen.

Wie funktionieren seismische Messungen?

Es werden Schallwellen in die Erde oder ins Meer gesendet, die ein Echo erzeugen. An Hand der Art und Intensität wie die Schallwellen vom Boden reflektiert werden können Geologen erkennen wie der Boden beschaffen ist. So lassen sich Erdöl Lager oder Erdgas Vorkommen aufspüren und in ihrer Größe bestimmen, denn diese haben ein anderes Schallwellen Echo als normale Böden. So können sich Fachleute auch Sprengungen bedienen, um mit Geophonen Rückschlüsse auf die Bodenbestandteile zu erhalten.

2 D Seismik und 3 D Seismik

Es gibt neben den zweidimensionalen Darstellungen der Böden auch die Möglichkeit 3 D Seismik zu verwenden, hier hat man eine genaue Lage der Vorkommen nicht nur in der Länge und Breite, sondern auch in der Tiefe. Man kann genau sehen in wie weit die Vorkommen in den Boden ragen und somit ermitteln wie weit man bohren müsste. Dreidimensionale Anwendungen sind bereits seit Jahren in Deutschland üblich.

Widerstand in Deutschland

Viele Anwohner beginnen sich zu sorgen und wollen sich wehren, wenn sie hören, dass in ihrer Nähe seismische Messungen vorgenommen werden. Doch versichern Firmen, die solche Messungen durchführen, dass die Erschütterungen im Boden nicht schlimmer seien, als wenn ein 40 Tonnen schwerer LKW durch die Lande fährt. Eine Tatsache, die ja gerade an Landstraßen schon mal häufiger vorkommt.

Nutzung im Meer

Man verwendet heute die seismischen Messungen auch häufig, um Vorräte im Meer ausfindig zu machen, denn hier vermutet man noch große Vorkommen an Erdöl. Doch im Meer setzen sich die Schallwellen noch viel weiter fort, als dies an Land der Fall wäre und stören das Gleichgewicht im Meer. So können Wale und Robben hierdurch gefährdet werden. Wale benötigen zur Nahrungssuche und Orientierung ein funktionierendes Gehör, dies kann aber durch den Lärm unter der Oberfläche gestört werden. Man vermutet auch in den Seismischen Untersuchungen und der Militärischen Sonarnutzung eine Ursache für das  häufige Stranden der Meeressäuger.

Auswirkungen auf das Planton

Um die Auswirkungen von Seismischen Untersuchungen zu ergründen werden mit Airguns Luftimpulse ins Meer gesendet. Die Forscher, welche ihre Ergebnisse in der Studie "Nature Ecology and Evolution" zusammenfassten erkannten, dass der Anteil der toten Organismen vor und nach dem Abschuss dieser Wellen unterschiedlich war. So waren nach der Wellenabgabe doppelt bis drei mal so viele tote Lebensformen im Wasser als zuvor. Noch über 1 km um den Ort der Abgabe sank die Konzentration an tierischem Plankton um mehr als 60 Prozent.

Quellen

  1. http://www.netzwerk-regenbogen.de/artwal120123.html
  2. https://www.ovb-online.de/muehldorf/seismische-untersuchungen-laufen-8078767.htmlhttp://exploration-production-services.de/de/s-seismik.html
  3. http://www.spektrum.de/news/seismische-erkundungen-toeten-plankton/1470743

548 Wörter 3109 Zeichen ohne Leerzeichen 3643 Zeichen mit Leerzeichen 22 Sätze 24.9 Wörter pro Satz im Durchschnitt

Montag, 20. November 2017

Geschichtliche Hintergründe zur Erölnutzung - Entstehung und Antike

Die Entstehung von Eröl ist ein Prozess der viele Millionen Jahre zurück liegt. Und doch gibt es noch weitere Inhalte, die man in der Geschichte des Erdöls einmal beleuchten kann. In diesem Kurzbeitrag kann nur stellenweise auf die wichtige wechselhafte Geschichte dieses Rohstoffs eingegangen werden.

Entstehung

Die Zeitspanne, die wohl am längsten her ist ist diese wo das Erdöl in seiner heutigen Form entstand. Sie hängt eng mit der Entstehung der Erde zusammen und mit den Zeiten in denen sich auch Kohle und andere Stoffe in der Entstehung begriffen.  Zu nennen ist hier das Jura Zeitalter, das dem Erdmittelalter angehört und 201 Millionen Jahre bis 145 Millionen Jahre zurück liegt. Ein weiterer Teil stammt aus der Kreidezeit, diese war 145 Millionen Jahre bis hin zu 66 Millionen Jahre vor unserer Zeit. Noch älter sind rund 20 Prozent der Vorkommen, welche aus dem Erdzeitalter des Präkambrium stammen, dem ältesten aller Erdzeitalter.  Dieses ist unvorstellbare über 540 Millionen Jahre her und in ihr entstanden Tiere und Pflanzen, welche nach ihrem Tod zu Eröl wurden. Ein Großteil jener Pflanzen, die heute als Eröl verwendet werden, waren Algen, außerdem gab es noch viele kleine Lebewesen die zu Eröl wurden, nachdem sie starben. Die Biomasse, die man heute als Eröl verwenden kann muss in großen Mengen vorgelegen haben, betrachtet man den Teil der Erölvorkommen, die heute nutzbar sind.

Antike

Man kannte Eröl schon bereits in der Antike. Hier nutzte man Vorkommen die unterirdisch vorhanden waren noch nicht, da sowohl zum Aufspüren, als auch zum Fördern die technischen Mittel fehlten. Die Menschen nutzen das, was sich ohnehin an die Oberfläche bewegte und schöpften es ab. Sogar in Deutschland, zum Beispiel in Celle, gab es später vor 150 Jahren die ersten Bohrungen und geologischen Untersuchungen. Bis dahin nutze man das Öl so wie es an die Oberfläche drang.  Man brauchte Eröl zum Abdichten von Booten. Hier wurde es schon im alten Babylon eingesetzt. u m die Schiffe gemischt mit Fasern und Steinbestandteilen wasserdicht zu bekommen. Sogar in Ägypten  und Mesopotamien war diese Nutzung üblich. Ebenfalls gebräuchlich war die Nutzung in Fackeln, wo man es auf Stöcke gebracht hat und anzuündete.

Doch nicht nur für solche Nutzungen war Eröl im Gebrauch. Aus der Zeit der Babylonier bliebt eine Sammlung von Figuren aus Bitumen erhalten. Dieses Volk war es auch, die rund 1900 Jahre vor Christus eigene Gesetze für Eröl ins Leben rief.

Die Römer und die Griechen

Das riesige römische Reich nutzte das Eröl schon für seine Mobilität. Hier asphaltierte man seine Straßen und nutzte es zum Verfugen oder als Schmiermittel für die Achsen der Wagen. Außerdem wurde es am Bau zum Abdichten und Kleben eingesetzt. Es gab bereits Bergwerke in denen man Asphalt förderte, so kann man diese in Seyssel noch heute als Beleg betrachten für die Nutzung der Asphaltbergwerke ein halbes Jahrhundert vor Christus.

In Griechenland destilierte man das Eröl und bekam so hoch explosive und hoch brennbare Materialien heraus. Man nannte dies das griechische Feuer, denn diese Mischung fand sich auch in Geschossen, die man gezielt gegen Gegner einsetzte.

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l#Ursprung
https://geschimagazin.wordpress.com/2010/07/26/erdoel-von-der-antike-bis-zur-neu-3422zeit/
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4kambrium
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Erd%f6l
536 Wörter 2848 Zeichen ohne Leerzeichen 3371 Zeichen mit Leerzeichen 28 Sätze 19.1 Wörter pro Satz im Durchschnitt

Montag, 13. November 2017

Referat Was ist Erdöl? Entstehung

Heute möchte ich mich mit einem Rohstoff befassen, welcher die Welt zum Glühen bringt. Die Rede ist von Erdöl mit all seinen Nutzungsbedingungen und Möglichkeiten. Jeder von uns wird schon mal ein Produkt aus diesem Bereich erlebt haben und an seinem Körper haben. Die Frage, die wir in diesem Referat klären wollen ist, was dieser Stoff eigentlich ist. Wir können hier, da wir ja erst in der siebten Klasse sind, nicht abschließend beantworten welche technischen Details dahinter stehen, sondern kümmern uns vielmehr um den Überblick darüber was Erdöl ist und darüber wie dieses entsteht.

Wie entsteht Erdöl?

Vor Millionen von Jahren sah die Welt ganz anders aus. Man fand auf der Erde viele kleine und größere Meere und auch große Ozeane umspannten den Globus. Überall waren die Kontinente zum Teil schon vorhanden, sahen aber ganz anders aus. Diese bewegten sich ja wie heute auch durch die Plattenbewegungen der Erde. Damals lebten und starben Pflanzen und Tiere auf der Erde und in den Meeren sanken die Teile der toten Lebewesen auf den Boden. Diese faulten vor sich hin, bildeten den Schlamm, den man Faulschlamm nennt. Dieser hat die Eigenschaft den Boden abzudichten und vor Sauerstoff zu schützen. So geschützt wurden immer mehr Schichten auf diese organischen Bestandteile abgelagert,  der Druck wuchs, die Wärme auch. Langsam, im Verlauf von Jahrmillionen entstanden so die Eröl Reserven die wir heute anzapfen. Nicht alle liegen heute noch im Meer, denn es bilden sich ja neue Bodenbereiche oder Meere trocknen aus, Platten verschieben sich und so weiter, darum sind viele der heutige Quellen gar nicht im Meer zu finden.

Erdöl Entstehung ist ein permanenter Prozess, auch heute entsteht  noch Erdöl aber kaum in den Mengen die den riesigen Verbrauch auffangen können.

In welchen Zeiten entstand das Eröl?
Das Öl mit dem wir heute unsere Autos betanken und unsere Körpercremes anreichern ist unglaublich alt. Ungefähr 17 Prozent der Vorkommen sind aus der Kreidezeit, 12 Prozent aus dem Paläozoikum und 13 Prozent stammen aus dem Jura. Das Paläozoikum ist das Älteste aller Erdzeitalter und liegt etwas 540 Millionen Jahre zurück im Beginn. Es endete 252 Millionen Jahre vor dem heutigen Zeitpunkt. Wenn man dies beachtet kann man sich vorstellen wie unvorstellbar alt die Eröl Vorkommen sind, die wir heute aufbrauchen und wie lange es gedauert haben mag, bis wir diese bekommen haben.  Jura und Kreide gehören beide zum Erdmittelalter, hier entstanden auch die Vorkommen. Das Erdzeitalter Jura ging von 201-145 Millionen Jahre vor heute und die Kreidezeit setzt man bei 145 Mio Jahre bis 66 Mio Jahre vor heute an.

Ist Erdöl etwas natürliches?

Viele Menschen nehmen Erdöl nur als ein Produkt der Chemie wahr, dabei ist Eröl eigentlich ein ganz natürlicher Bestandteil unserer Erde. Es entsteht quasi täglich, jedoch haben wir gar nicht die Gelegenheit auf die Entstehung neuer Vorkommen zu warten, weil unser Bedarf so groß ist, dass wir viel mehr verbrauchen als überhaupt neu entstehen kann. Wie man unter dem Punkt Entstehung sieht brauchte es sehr lange bis Erdöl entstehen konnte und es ist ein Prozess von mehreren Jahrhunderten bis man auf die Vorkommen kam die heute da sind.



https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Erd%f6l

https://de.wikipedia.org/wiki/Geologische_Zeitskala#Erdzeitalter
https://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4ozoikum
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Erd%f6l
515 Wörter 2682 Zeichen ohne Leerzeichen 3209 Zeichen mit Leerzeichen 24 Sätze 21.5 Wörter pro Satz im Durchschnit

Montag, 18. September 2017

Transport und Lagerung von Eröl

Erdöl wird in großen Mengen gefördert und muss auch weite Strecken transportiert werden. Zum Teil wird die Förderung auch Off Shore vorgenommen, sie findet auf dem Meer statt. Da diese Mengen an Rohöl, die oft auch noch Begleitgase enthalten, erst einmal transportiert werden müssen, kann es hier zu einem hohen logistischen Aufwand und großen Kosten kommen.

Ökonomischer Aufwand

Der Transport von Eröl ist nicht immer ökonomisch. Schließlich muss das Öl über weite Bereiche hinweg transportiert werden, was wiederum viel Geld kostet. So müssen riesige Tanker betrieben werden, um das Öl über das Meer zu transportieren oder man muss aufwendig über Land mit Tankern transporieren. Der Bau von Pipelines ist möglich, aber auch nicht immer kosteneffizient.


Piplines

Der Begriff Pipline steht für die Rohrleitungen, die sich durch die Landschaften ziehen. In Ihnen werden Flüssigkeiten wie Erdöl, aber auch Erdgas und andere Stoffe transportiert. Man kann so Öl über größere Entfernungen hinweg von A nach B transportieren. Zum Teil werden auch Schlamme, Wasser und andere Stoffe über solche Leitungen geschleust. Sie werden oberirdisch oder unterirdisch verlegt, bestehen aus Stahl und haben einen Durchmesser von maximal 2000 mm und werden mit einem bestimmten Druck betrieben. Um die Stoffe über längere Entfernungen hin weg transportieren zu können ist entweder ein gewisser Druck notwendig oder man muss ein Gefälle haben, über das die Pipeline mehrere Kilometer hinweg geführt werden.


Tanker

Zum Transport werden riesige Tanker eingesetzt. Diese Großtanker haben eine Tragfähigkeit von 500 000 Tonnen und mehr.

Tanker Unglücke

Ein Risiko, welches beim Transport von Erdöl über das Meer besteht sind Lecks in den Pipelines oder Unglücke der Tanker. Wenn ein Tanker ein Unglück erleidet werden diese Rückstände mit Hilfe von Tensiden beseitigt. Zusätzlich setzt man für die Beseitigung Kunststoffschaum oder Eisenpulver ein.

Lagerung

Meist findet die Lagerung in großen Tankst mit immensen Speichervermögen statt. Zum Teil werden die Vorräte auch unterirdisch gelagert, die sogenannten Kavernen haben ebenfalls riesige Speichermöglichkeiten. Zur Zeit belaufen sich die weltweiten Reserven auf über 120 Mrd T. dabei gehen die Schätzungen aber sehr stark auseinander.

Quellen

  1. http://poel-tec.com/oel_preise/erdoel_5.php
  2. http://www.spektrum.de/lexikon/chemie/pipeline/7176
  3. http://www.spektrum.de/lexikon/chemie/erdoel/3023

2281 Zeichen 1932 ohne Leerzeichen 335 Wörter

Montag, 21. August 2017

Sunfire und die künstliche Herstellung von Öl

Angesichts der Tatsache, dass die natürlichen Vorkommen von Erdöl naturgemäß begrenzt sind, der weltweite Hunger nach diesem Rohstoff aber keine Grenzen kennt ist es nicht verwunderlich, dass man versucht Treibstoffe aller Art auf künstlichem Wege her zu stellen. Eine Firma aus Dresden, die Firma Sunfire, hat sich nun ein Prinzip zu Eigen gemacht, welches Treibstoff in industriellen Maßen künstlich herstellen kann.

Bisher noch keine großen Mengen

Die Firma hat bislang noch keine riesigen Mengen des Treibstoffes her gestellt, jedoch ist es das erklärte Ziel der Firme in großen Mengen Treibstoffe mit Hilfe dieser künstlichen Verfahren zu erstellen. Die Firma hat auch bereits prominente Interessenten, so sind nicht nur die Lufthansa unter den Interessenten zu finden, sondern auch der Automobilhersteller Audi hat sich bereits als Interessent bekundet.

Neues Verfahren

Nils Aldag, der Finanzchef der Sunfire Firma, gibt auch gleich an, dass der Kurs in Richtung industrieller Herstellung gehen soll. Das Power-to- Liquid Verfahren, wie diese Technik genannt wird, lässt Wasser und Kohlendioxyd mit Strom in Kontakt kommen. Durch die Anlage, welche dann die Mischung in eine Rohölähnliche Substanz verwandelt, wird das Endprodukt dann gefertigt. Das Verfahren an sich ist nicht direkt neu, denn die Elektrolyse ist ja bereits seit Jahrzehnten bekannt. Im Zuge dieses Verfahrens wird der Sauerstoff im Wasser vom Wasserstoff abgeschieden, in diesem Fall mit heißem Wasserdampf. Anschließend wird das Kohlendioxyd zu Kohlenmonoxid gewandelt, jedoch in diesem Fall aus der Luft. Das Kohlenmonoxid wird mit dem Wasserstoff  in der Fischer- Tropsch- Synthese zu einer Flüssigkeit verarbeitet.

Heraus kommt ein klima neutraler Rohstoff, der die Welt verändern könnte. Die flächendeckende Versorgung aller Menschen mit diesem klima neutral hergestellten Rohöl ist indes noch ein frommer Wunsch. Dennoch ist es mehr als nur Utopie, vielmehr ein Beweis, dass es geht mit Perspektiven wie es gehen könnte. Von daher sollte man die Gehversuche der Firma und alle anderen Innovationen, die in dieser Richtung das Licht der Welt erblicken auch durchaus ernst nehmen. Schließlich ist es in unser aller Interesse das Problem der Öl Knappheit zu überwinden und umweltfreundliche Alternativen zu finden

2297 Zeichen 1953 ohne Leerzeichen 338 Wörter Quellen

http://www.sunfire.de/en/
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/sunfire-startet-mit-der-herstellung-von-kuenstlichem-treibstoff-a-1002837.html

Montag, 22. Mai 2017

Zitate zum Thema Erdöl

Nicht nur wir machen uns Gedanken über das schwarze Gold, sondern es ist auch in den Medien und Köpfen so vieler Menschen sehr präsent. Schließlich ist es das was den Motor unserer Welt direkt am Laufen hält. So oder so ähnlich ist das Motto vieler Wissenschaftler und wirtschaftlich einflussreicher Menschen, die sich mit dem Thema Öl befasst haben.

Doch wie bedeutsam und wichtig Öl als Rohstoff auch sein mag. Wir hoffen, dass wir in Zukunft mehr aus alternativen Richtungen erzählen dürfen, als nur von den Themen Erdöl Knappheit, Erdöl und wirtschaftlicher Abhängigkeit.

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"Erdöl ist eine nutzlose Absonderung der Erde. Seiner Natur nach ist es eine klebrige Flüssigkeit, die stinkt und in keiner Weise verwendet werden kann."  Russische Akademie der Wissenschaften aus dem Jahr 1806
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 "Denn Erdöl ist nicht nur Rohstoff, sondern auch Drohstoff."

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Erdöl und Erdgas haben für die Gesellschaft ähnliche Eigenschaften wie Suchtgift für Individuen: Ihr Konsum ist kurzfristig angenehm, aber sie haben schädliche Folgewirkungen: Klimawandel, Finanzierung von nicht-demokratischen Diktaturen in Förderländern, Sucht (nicht mehr Aufhören können; ständige Erhöhung der Dosis), Abhängigkeit von Lieferanten. Dr. Reinhard Schanda zur Konferenz der Energiewirtschaft (EPCON 2011), April 2011

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 Die wutbürgerfreie Energieerzeugung gibt es nicht. Peter Ramsauer (*1954), Bundesverkehrsminister - Quelle: DIE ZEIT
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Der härteste und wichtigste Kampf des 21. Jahrhunderts wird ohne Waffen geführt. Die Werkzeuge dieses Kampfes heißen: Energieeffizienz, Energie sparen und erneuerbare Energien. 
Franz AltSolar-Energie ist das Öl des 21. Jahrhunderts. Larry Hagman, Juli 2010
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Quellen
http://www.zitate.de/kategorie/Energiewende/
http://www.gutefrage.net/frage/erdoelsprueche--erdoelzitate
http://www.die-klimaschutz-baustelle.de/klimawandelzitate_energie.html
http://www.die-klimaschutz-baustelle.de/zitate_energie_oel_kohle.html

Montag, 1. Mai 2017

Haben wir noch viele Erdöl Reserven?

Die Berichte in den Medien überschlagen sich und geben selten ein ganz einheitliches Bild der Lage ab. So berichten die einen Quellen, dass die Vorkommen an Erdöl sehr knapp bemessen seien, während andere Quellen andeuten, dass es hier noch sehr viel Spielraum gäbe.  Hinter jeder Aussage in diesem Bereich können auch immer eigene, gegebenenfalls auch wirtschaftliche Interessen stehen, weswegen man dies nicht immer so ungefiltert für bare Münze nehmen kann und sollte. Doch wir haben in unserer Berichtsreihe über das Erdöl einmal verschiedene Quellen zusammen getragen und geben deren Meinungen, Ergebnisse, Berechnungen und Erkenntnisse in unserem Beitrag wieder.


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Vermutung über das Ende der Reserven

Bereits vor etlichen Jahrzehnten gab es immer wieder Rufe, dass sich die Reserven nun endgültig dem Ende neigen würden und das man sich auf den bevorstehenden Schock einstellen kann.  Jedoch weiß wirklich niemand wie groß die Reserven tatsächlich noch sind und wie sich der weltweite Bedarf entwickeln wird. Die wirtschaftlichen Fortschritte im asiatischen Raum, besonders von China, lassen nur Vermutungen zu.

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ARAL

Der Ölkonzern Aral geht davon aus, dass die Reserven noch eine Weile reichen werden. So vermutet der Konzern, dass es noch sichere Reserven für mehr als 45 Jahre gibt. Man veranschlagt einen Bedarf von ungefähr 4 Milliarden Tonnen pro Jahr und stellt fest, dass noch rund 220 Milliarden Tonnen ohne größeren technischen Aufwand erreichbar sind. Doch es gibt noch weitere 330 Milliarden Tonnen, welche noch vorhanden sind, aber nicht ohne weiteres zu gewinnen sind. Diese lagen in Bitumen oder schieferhaltigem Gestein.

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Engery Watch Group

Diese unabhängige Organisation von Wissenschaftlern stellte fest, dass man einen rückläufigen Trend in der Ölproduktion erkennen kann. Sie sagen aber deutlich, dass dies nicht auf eine sinkende Nachfrage zurück zu führen sei. So prognostizieren die Forscher, dass sich die Ölförderung zum Jahr 2030 hin halbiert haben müsste.

Auch andere Quelle, wie das IEA, die  internationale Energieagenur, welche durch ihre stets sehr konservativen Schätzungen auffiel plant eine Korrektur der Prognosen nach unten vor zu nehmen.

Dies ist an sich kein Grund zur Benunruhigung, so ist es nicht der Fall, dass es keine Reserven mehr gäbe, vielmehr hat man fest gestellt, dass sich die Reserven, welche noch vorhanden sind, nicht fördern lassen, da sich eine Förderung noch nicht lohnt. Dies kann sich dann aber bei einem steigenden Ölpreis ändern.

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Wirtschaftlich hat dies dennoch Folgen, schließlich sind weite Teile der Wirtschaft und des Privatlebens von Öl abhängig, so dass ein Fehlen von Öl oder dessen dramatische Verteuerung auch Folgen für uns hat. Diese werden in unserem Blog noch zur Sprache kommen und aufgedeckt werden.

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Fazit

Die wahren Vorkommen des schwarzen Goldes lassen sich nicht genau ermitteln. Es stehen weitere technische Innovationen an, um die Eröl Abhängigkeit zu beenden. So kann man zum Beispiel Methoden finden, um alternative Treibstoffe zu gewinnen, Kunstsstoffe aus anderen Produkten her zu stellen oder auch Mittel zu finden, um Plastik zu ersetzen. Auf der anderen Seite kann man auch Wege finden, um den Bedarf an Erdöl zu ersetzen.

Zudem muss man noch Methoden finden, um weitere Erölquellen zu erschließen und es kann sehr nützlich sein, Wege zu finden Öl aus den Sanden oder Stoffen zu lösen, an denen die schwer zu zugänglichen Ölvorkommen gebunden sind.

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Quellen
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  1. http://www.spiegel.de/wirtschaft/energie-krise-eine-welt-ohne-oel-wie-sich-unser-leben-veraendern-wird-a-554891.html
  2. http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/erdoelreserven-entweder-der-weltverbrauch-sinkt-oder-die-foerderungszahlen-steigen/10078270.html
  3. http://www.galileo.tv/video/gehts-auch-ohne-erdoel/
  4. https://web.de/magazine/wissen/erdoel-lange-reicht-18811090

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Montag, 27. Februar 2017

Gemüse aus dem eigenen Garten als Alternative zum Eröl

Wir hatten ja bereits herausgearbeitet, dass man bei einem normalem Stück Obst und Gemüse aus dem Supermarkt unglaublich viel Erdöl mit kauft. Wie viel genau, das kann stark variieren, zum Einen hängt es davon ab, ob man regionales Obst und Gemüse kauft, zum Anderen auch ob dies gerade in der Saison liegt oder nicht.

Wo man wie viel Öl verbraucht, das werden wir in anderen Artikeln noch einmal gesondert aufschlüsseln, um Euch einen guten Einblick in die Erödl Verwendung zu geben. Heute soll es aber einmal darum gehen, dass man mit Hilfe von einem eigenen Garten bares Geld und auch viel Öl sparen kann.

Der eigene Garten kann auch durch die Fensterbank und den Balkon ersetzt werden, dann reicht das Obst und Gemüse aber wohl kaum für die Selbstversorgung aus. Die Vorteile eines eigenen Gartens liegen auf der Hand. Das Obst und Gemüse muss nicht einen weiter Weg befördert werden, es ist quasi direkt vor der Haustür. Die Lebensmittel können frisch und ohne Lagerzeit verwendet werden, sie sind immer regional und saisonal.

Wer keinen eigenen Garten am Haus hat, der kann sich mit Hilfe von einem Schrebergarten helfen. Mein Schrebergarten kostet gerade 90 Euro im Jahr und hat nicht nur einen Apfelbaum, sondern auch noch einen Pflaumenbaum und Beerensträucher zu bieten. Darüber hinaus kann ich auf den Beeten Karotten, Kartoffeln und so viel mehr anpflanzen.

Ideal wäre das Anlegen von Permakulturen, doch dazu soll hier auch noch ein Beitrag erscheinen. 

Mittwoch, 1. Februar 2017

Eröl und unser Gemüse

Ich hatte in den vorherigen Posts ja schon erwähnt, dass man heute wirklich keine Lebensmittel kaufen oder verwenden kann ohne Eröl anzutreffen. Entweder in Form von einem direktem Erdöl Gehalt oder durch andere Faktoren. Welche das sind und wie wir damit in Zukunft umgehen können, um Erdöl frei zu leben, das möchte ich in diesem kurzen Beitrag einmal beleuchten.


Wozu wird Eröl eingesetzt, wenn es um Obst und Gemüse geht?
Wer sich einen Paprika kauft oder eine Gurke aus dem Nachbar Ort, der vermutet zunächst einmal nicht, dass er dadurch die Eröl Vorräte ankratzt und sich somit auch an den internationalen Märkten für Rohöl mit beteiligt. Doch beim genauen Hinsehen wird klar: Die Zutaten für die leckere Gemüsesuppe kommen auch nicht von Ungefähr zu uns und sind nicht ohne Erdöl dar stellbar.

Zunächst muss man sich klar machen wie der Anbau der Früchte verläuft. Klar ist, dass dies nicht ohne Maschinen von Statten gehen kann. Diese verbrauchen Treibstoffe in Form von Diesel, Öl und Benzin. Alles Stoffe die aus Eröl gewonnen werden. Die Felder müssen gepflügt werden, die Maschinen müssen zum Feld gebracht werden und so weiter.

Die Produkte, die im Treibhaus wachsen, sind auch nicht ohne Erdöl denkbar, denn diese müssen lange geheizt werden und das geschieht mit Hilfe von Öl.

Wenn die Früchte gewachsen sind und reif sind für den Verzehr, dann muss erneut Energie aufgewandt werden, welche in Form von Erdöl auf den Plan tritt. Es werden Transportwege zu überwinden sein, zum Einen vom Acker oder Treibhaus in den Großhandel und dann zu den Einzelhändlern.


Außerdem müssen die Produkte verpackt werden. Diese Verpackungen sind auch aus Plastik und somit aus Teilen von Eröl gemacht.  Wer sich dann noch das lose ausliegende Gemüse im Supermarkt in die bereit gestellten Plastiktüten packt, um diese dann in die Plastiktaschen zu füllen, die man an der Kasse kaufen kann hat auch wieder reichlich Öl verschwendet.

Je weiter weg, desto mehr

Diese einfache Regel scheint vielen Verbrauchern gar nicht klar zu sein. Je regionaler man einkauft, desto sparsamer geht man mit den vorhandenen Erölreserven um.  Wer sich im Winter Gemüse kauft, welches nur im Sommer in Deutschland erhältlich ist, der muss damit rechnen, dass es mühsam von weit her eingeflogen wurde, und somit auch mehr Erdöl in Anspruch nimmt. So kann es dazu kommen, dass für die selbe Gemüsesorte bis zu 48 mal mehr Öl gebraucht wird, als dies bei der heimischen Variante der Fall wäre.


Wie viel ist denn drin?

Kauft man 1 kg Gemüse aus einem beliebigen Treibhaus, so kauft man schon gerne 500g oder mehr an Erdölvorräten mit. Wild wird es, wenn die Gemüse Sorten auch noch von weit her heran geschafft werden müssen, dann kann aus

Quellen 

http://www.taz.de/!5141341/