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Montag, 14. August 2017

Erdöl fressende Bakterien - unerforschte Geldvernichter

Erdöl ist das Produkt, welches unsere Welt zusammen hält, jedoch ist das nicht immer so rein wie man es sich wünscht. Der Stoff Erdöl ist auch ein hoch komplexes Konstrukt aus so vielen Produkten, dass man sehr reines und gut verwertbares Öl von verunreinigtem Öl unterscheiden muss. Die Industrie und Förderungsfirmen sind natürlich daran interessiert sich möglichst reines Öl zu sichern, denn ein Filtern und Aufbereiten ist aufwendig und sehr teuer.

In der Erde, meist aber unter Wasser, befinden sich Bakterien, welche sich unbemerkt von uns an den kostbaren Erdölvorräten gütlich tun und damit den Erdölfirmen Unsummen kosten. Den Abbau von Öl durch Bakterien, Biodegeneration genannt, hat man bisher nicht hinreichend erforscht.
Die Bakterien sind Mikroorganismen die noch nicht im Detail erforscht sind, jedoch fand der Deutschlandfunk bei dem Gespräch mit dem Professor Brian Horsfield der GFZ Potsdam heraus, dass es sich um Einzeller handelt die sich über die Jahrmillionen genau an dieses Milleu angepasst haben. Hier herrschen ja Druckverhältnisse vor, die sich von den normalen Druckverhältnissen unterscheiden. Denn Erdöl entsteht ja genau in Umgebungen mit hohen Druck. Außerdem leben sie  in der Nähre von Ölfeldern und ernähren sich auf erstaundliche Art und Weise vom Öl:

Die Bakterien, die reines Erdöl in schlechtes Erdöl verwandeln vollziehen diese Prozesse im Verlauf von 100 000 Jahren. Dabei verwandeln sie hochwertiges Öl in weit aus minderwertigere Produkte. Die im Wasser lebenden Bakterien können im Öl selbst nicht überleben, sondern leben unter der Wasseroberfläche an der Grenze zwischen Öl und Wasser, zumeist in einem Gestein mit porösen Öffnung. An die Nahrung gelangen sie dann über Diffusion. Aus den Rohöl Nährstoffen machen sie dann Abbauprodukte, sie scheiden also Produkte aus, welche dann aus dem hochwertigen Rohöl minderwertiges Öl machen.


Doch manchmal sterben die Bakterien auch, zum Beispiel wenn sich die Vorräte weiter nach unten bewegen. In diesem Falle entstehen sehr hohe Temperaturen und töten die Bakterien ab. Meist stirbt dann alles lebendige ab, da die Hitze für Organismen zu groß ist.

2150 Zeichen 1816 ohne Leerzeichen 326 Wörter Quelle
http://www.deutschlandfunk.de/appetit-auf-erdoel.676.de.html?dram:article_id=22382
https://www.welt.de/wissenschaft/article1052675/Warum-Bakterien-Erdoel-fressen.html
https://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article120047020/Oel-fressende-Bakterien.html
http://www.artic-reiniger.de/oelreiniger/oelreiniger_artic_1015.php

Montag, 1. Mai 2017

Haben wir noch viele Erdöl Reserven?

Die Berichte in den Medien überschlagen sich und geben selten ein ganz einheitliches Bild der Lage ab. So berichten die einen Quellen, dass die Vorkommen an Erdöl sehr knapp bemessen seien, während andere Quellen andeuten, dass es hier noch sehr viel Spielraum gäbe.  Hinter jeder Aussage in diesem Bereich können auch immer eigene, gegebenenfalls auch wirtschaftliche Interessen stehen, weswegen man dies nicht immer so ungefiltert für bare Münze nehmen kann und sollte. Doch wir haben in unserer Berichtsreihe über das Erdöl einmal verschiedene Quellen zusammen getragen und geben deren Meinungen, Ergebnisse, Berechnungen und Erkenntnisse in unserem Beitrag wieder.


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Vermutung über das Ende der Reserven

Bereits vor etlichen Jahrzehnten gab es immer wieder Rufe, dass sich die Reserven nun endgültig dem Ende neigen würden und das man sich auf den bevorstehenden Schock einstellen kann.  Jedoch weiß wirklich niemand wie groß die Reserven tatsächlich noch sind und wie sich der weltweite Bedarf entwickeln wird. Die wirtschaftlichen Fortschritte im asiatischen Raum, besonders von China, lassen nur Vermutungen zu.

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ARAL

Der Ölkonzern Aral geht davon aus, dass die Reserven noch eine Weile reichen werden. So vermutet der Konzern, dass es noch sichere Reserven für mehr als 45 Jahre gibt. Man veranschlagt einen Bedarf von ungefähr 4 Milliarden Tonnen pro Jahr und stellt fest, dass noch rund 220 Milliarden Tonnen ohne größeren technischen Aufwand erreichbar sind. Doch es gibt noch weitere 330 Milliarden Tonnen, welche noch vorhanden sind, aber nicht ohne weiteres zu gewinnen sind. Diese lagen in Bitumen oder schieferhaltigem Gestein.

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Engery Watch Group

Diese unabhängige Organisation von Wissenschaftlern stellte fest, dass man einen rückläufigen Trend in der Ölproduktion erkennen kann. Sie sagen aber deutlich, dass dies nicht auf eine sinkende Nachfrage zurück zu führen sei. So prognostizieren die Forscher, dass sich die Ölförderung zum Jahr 2030 hin halbiert haben müsste.

Auch andere Quelle, wie das IEA, die  internationale Energieagenur, welche durch ihre stets sehr konservativen Schätzungen auffiel plant eine Korrektur der Prognosen nach unten vor zu nehmen.

Dies ist an sich kein Grund zur Benunruhigung, so ist es nicht der Fall, dass es keine Reserven mehr gäbe, vielmehr hat man fest gestellt, dass sich die Reserven, welche noch vorhanden sind, nicht fördern lassen, da sich eine Förderung noch nicht lohnt. Dies kann sich dann aber bei einem steigenden Ölpreis ändern.

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Wirtschaftlich hat dies dennoch Folgen, schließlich sind weite Teile der Wirtschaft und des Privatlebens von Öl abhängig, so dass ein Fehlen von Öl oder dessen dramatische Verteuerung auch Folgen für uns hat. Diese werden in unserem Blog noch zur Sprache kommen und aufgedeckt werden.

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Fazit

Die wahren Vorkommen des schwarzen Goldes lassen sich nicht genau ermitteln. Es stehen weitere technische Innovationen an, um die Eröl Abhängigkeit zu beenden. So kann man zum Beispiel Methoden finden, um alternative Treibstoffe zu gewinnen, Kunstsstoffe aus anderen Produkten her zu stellen oder auch Mittel zu finden, um Plastik zu ersetzen. Auf der anderen Seite kann man auch Wege finden, um den Bedarf an Erdöl zu ersetzen.

Zudem muss man noch Methoden finden, um weitere Erölquellen zu erschließen und es kann sehr nützlich sein, Wege zu finden Öl aus den Sanden oder Stoffen zu lösen, an denen die schwer zu zugänglichen Ölvorkommen gebunden sind.

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Quellen
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  1. http://www.spiegel.de/wirtschaft/energie-krise-eine-welt-ohne-oel-wie-sich-unser-leben-veraendern-wird-a-554891.html
  2. http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/erdoelreserven-entweder-der-weltverbrauch-sinkt-oder-die-foerderungszahlen-steigen/10078270.html
  3. http://www.galileo.tv/video/gehts-auch-ohne-erdoel/
  4. https://web.de/magazine/wissen/erdoel-lange-reicht-18811090

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